Сретение. Фра Бартоломео. 1516г.

Gottesdinst am 12.02.2017

Am Sonntag, den 12. Februar  begegnten wir das Fest der Darstellung Jesu im Jerusalemer Tempel.

Maria brachte ihr Kind nach jüdischem Gebrauch ins Jerusalemer Heiligtum, um dort die nötigen Opfer darzulegen.

Über dieses Ereignis erzählt nur Evangelist Lukas  (2,22-40). Ein hoch würdiger Greiß Simon begegnete junge Maria vor den Pforten Tempels, nahm ihr Kind auf die Hände und sprach seine Prophezeiung über den geborenen Retter/ Messias des jüdischen Volkes. Seine Wörter sind sehr beliebt in der Ostkirche und wie ein Hymnus werden u.a. im Abschluss jeder Vesper gesungen.

Zu diesem Fest werden in besonderem Art die Kerzen geweiht, die eine heilbringende und schützende Kraft (nach Überzeugung den Gläubigen byzantinischer Rytus) besitzen. Durch ihr Licht kommt zu den gläubigen Christen das göttliche Beistand; die dunklen Kräfte haben Angst vor diese Kerze und wenn wir uns im aufrichtigen Gebet vertiefen, kann in unserem Herz ein besonderes, göttliches Licht und eine schützende Wärme entstehen.