Gottesdienst 11.08.2019

In der sonntaglichen Lesung des Evangeliums am achten Sonntag nach Pfingsten hören wir eine Geschichte des Apostels Matthäus (14: 14-22) über die wunderbare Ernährung von fünftausend Männern und den Mitglieder ihrer Familien. 

Durch dieses Wunder beginnt Jesus von Nazareth aktive Phase seiner Missionstätigkeit und übernimmt die Verkündigung der Umkehr von Johannes dem Täufer. Denn zu Beginn des 14. Kapitels kündigt der Apostel Matthäus den Tod Johannes des Täufers im Gefängnis und extreme Panik unter seinen Jüngern an. Dabei erzählt der Evangelist über eine große Gruppe von Menschen, die über den Tod des berühmten Propheten des Palästinas erfuhren und einen neuen (nach Ansicht vieler Israeliten) Propheten sehen (oder treffen) wollten, der nicht nur (wie Johannes) über die bevorstehende Ankunft des abstrakten Reiches Gottes predigte, sondern auch die Schwerkranken heilte und verschiedene Wunder bewirkte. Diese "Leidenden und Dürsteten nach Gerechtigkeit" fanden Jesus in der Wüste am verlassenen Ufer des Genesis-Sees. Leute waren so fasziniert von seiner Predigt, dass sie es nicht bemerkten, als der Tag zu Ende ging. Jetzt ist eine große Gruppe von Menschen, hungrig und erschöpft, weit vom Zentrum der Zivilisation entfernt. Das Problem wird von ihrem neuen Meister Jesus gelöst: Er bricht und segnet die fünf Brote und zwei Fische, verteilt gesegnetes Essen an seine Jünger, die es unter allen Anwesenden teilen. Brot ist nicht nur genug für ALLE Anwesenden, es sind noch zwölf Körbe übrig!


Wie sehr sollten unsere Herzen verstockt sein, um die Einladung Jesu Christi abzulehnen und in der oben genannten Zeit nicht zu kommen, um die heiligen Brot und Wein von unserem Erretter zu empfangen?