Gottesdienst 08.09.2019

Am 8. September um 10.45 Uhr  gedenken wir die Enthauptung des  Johannes den Täufer (gefeiert am 11.09.). 

Alle synoptischen Evangelien berichten über dieses tragische Ereignis des Todes Johannes, den großen jüdischen Propheten und den Gerechten. Am ausführlichsten schildert dieses Ereignis der Evangelist Markus (6,14-30). Es ist seltsam, dass der Herrscher von Galiläa und Idumea Antipas (Sohn des Herodes dem Großen) es wagte, einen in ganz Palästina äußerst beliebten und anerkannten Propheten wegen Kritik an seinem Lebensstil zu verhaften. Höchstwahrscheinlich spielte dabei die Hauptrolle der Machtgefühl des Antipas und seine Liebe zu Herodiana, Ehefrau seines Bruders Philippus. Geblendet vom Übermut und durch die Liebe ließ er seinen Kritiker und Widersacher Johannes inhaftieren. Während der Feierlichkeiten im Antipas-Palast wünschte sich Tänzerin Solome (Herodianas Tochter) den Kopf der Heiligen als Belohnung für ihren Tanz. Der Herrscher von Galiläa wollte seine Macht vor den Gästen zeigen oder unterlag er eine Schwäche der weiblichen Charme und er befiehl den Johannes zu enthaupten. 


Damit endete Johannes mühsamer Lebensweg nach den unvollständigen Jahr der Verkündigung den Judäern des Kommens des Reiches Gottes, nach ihrer Bekehrung zum gerechten Leben, ihrer Taufe in Jordan und er ebnete seinem nahen Verwandten Jesus von Nazareth den Weg zur Erfüllung seiner Prophezeiung.