Gottesdienst 12.06.2016

12. Juni feiern wir den Jesu-Himmelsfahrt, welcher am 9.06. von der orthodoxen Kirche in diesem Jahr begegnet wird.

Jesus Christus war nach seiner wunderbaren Auferstehung noch vierzig Tage auf mystischer Art (wie geistig als auch körperlich) bei seinen Aposteln und Schuler auf die Erde unterwegs gewesen.

Die Evangelisten beschreiben unterschiedlich (teilwiese widersprüchlich) diesen Aufenthalt, aber Jesu Erscheinungen verfolgten höchst wahrscheinlich eine Ziel: Er wollte noch einige Male seinen Anhängern die Botschaft über das bevorstehende Reich Gottes erklären.  

Mit einem normalen menschlichen Verstand fehlt schwer die göttliche Materie zu begreifen, obwohl sie einfach in ihrem Zusammengang ist: Die Menschen sind die göttlichen Geschöpfe und vom Moment ihrer Zeugung mit dem göttlichen Geist erfühlt; ihnen reich es sich an die Gebote den Allmächtigen zu halten, um dem Reich Gottes angehören. 

Aber wie den alten Israeliten als auch uns, den heutigen Christen, fehlt es schwer sich an die zehn göttlichen Regeln zu halten, die dem Moses vom Gott am Berg Sinai gegeben wurden. 

Deswegen beim Abschied von seinen Jüngern im Jerusalemer Vorort (Ölberg) versspricht Jesu ihnen eine Hilfe zu verschicken. Diese Hilfe heißt auf Griechisch Paraklet und soll die Jesu-Anhänger in ihrem Gottesglaube stärken, ihnen einen Begleiter in ihrem irdischen Leben geben und eine Unterstützung bei der Verbreitung seiner Lehre leisten. Unter diesen Parakleten verstanden Evangelisten und die Kirchenväter den Heiligen Geist.

Auch beteten und boten wir beim Gott, dass er uns einen Helfer und Begleiter in diesem stürmischen, weltlichen Meer (voll Aufregung und Sorgen) schickt und uns in ein stilles Hafen der Glückseligkeit und Freunde (Reich Gottes) bringt.