Gottesdienst 31.07.2016

Am 31. Juli feierten wir unseren Patronatsfest den heiligen Großfürsten Wladymir und damit verbanden wir uns mit den tausenden Gläubigen in Kiew, die am 28. Juli nahmen am Gedenktag der Bekehrung Kiewer Rus‘ zum Christentum teil.

Diesen Heiligen wählten sich unsere Landleute, die in Zügen des Zweiten Weltkrieges  nach Deutschland gebracht wurden. Sie beteten in Diaspora für ihre Heimat Ukraine, die unter dem schweren Joch des Kommunismus litt; für ihre Unabhängigkeit und den glücklichen Schicksal unter des Europas freien Völkern. Ein Teil von diesen Gebeten erhörte der Allmächtiger und schenkte für die Ukraine ihre Eigenständigkeiten mit aller ihrer historischen Territorien. Leider nach den vergangenen Jahren ist das zweitgrößte europäische Land mit seinem Wohlstand und seiner politischen Bedeutung noch Meilen weit von dem Kiewer Reich Wladymir’s Prägung entfernt.

Deswegen wir, als die Nachkommen der Ukrainer erster Welle in Hannover, nahmen an unserem Gottesdienst von ihnen ein Beispiel und gemeinsam erhöhten  unsere Gebete an Gott für die Befreiung unserer Heimat von den ausländischen Eindringlingen, für die Besonnenheit und Nächstenliebe, für die gute Staatsregierung, für das Verschwinden der Korruption und Heuchelei, für einen geistlichen Anführer des Volkes.

Über solchen Anführer, dem guten Hirten, geht auch in der evangelischen Lesung zu unserem Feiertag nach Johannes (10,1-9). Aus dieser Lesung können wir die Voraussetzungen an echten Hirten erfahren, uns wegen seiner Bestimmung als Gottesbote überzeugen und die echte, heilende Kraft des Glaubens kennen lernen.