Interview von Pater Andreas mit der Lemberger Radiosendung Grad Leva

„In Europa wird ein Suchender nach den Sinn des Lebens und seinen Werten oft von seiner Suche müde und immer öfter findet er ein Ruhe-Platz in der Kirche“,- Interview von Pater Andreas mit der Lemberger Radiosendung Grad Leva.

Dieses Interview wurde am 7. Oktober 2016 in Lemberg/ L’viv in Life-Sendung durch dem Radio-Moderator Wladimir Wedmizki mit dem Pfarrer Hannoverscher Kirchengemeinde Erzpriester Andrej Fedchyshyn (Deutz) durchgeführt. Pater Andrej antwortete auf die nächsten Fragen:

1. Über die Besonderheiten der seelsorglichen und pastoralen Tätigkeiten/ Dienstes in Deutschland;

2. Wo liegen die Unterschiede beim kirchlichen Dienst in Deutschland und der Ukraine? Pater Andreas ist auch ein Kleriker Lemberger Kathedrale und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der dortigen Priesterakademie.

3. Wie kann man sich die priesterlichen Aufgaben in einer ukrainischen, kirchlichen Gemeinde in der Diaspora vorstellen? Dies alles berücksichtigt bei der Voraussetzung, dass die deutsche Bevölkerung in den zwei Hautkonfessionen untergeteilt ist.

4. Für die Ukrainer ist bekannt, dass das spirituelle Leben in Westeuropa ganz anderes als bei uns ist. Der Einfluss des Säkularismus liegt in verschiedenen Lebensbereichen, der Mensch grenzt sich vom Gott ab, strebt selber alle Entscheidungen treffen. Haben Sie, als Geistlicher, die Verbeugungsrezepte für Ihre Gläubigen?

5. Wie wäre denn (wenn überhaupt) die Ukraine vor dieser Säkularismus-Gefahr zu bewahren?

6.  Welche Einfluss hat oder welche Rolle spielt die Theologie (als Wissenschaft) in westeuropäischer Gesellschaft? Ob besteht da Bedarf für besondere Bibel-Auslegung?

7. Noch Mal zurückkehrend zur Situation der Ukrainer in Deutschland würde ich Sie gerne fragen: Welche sind die Perspektiven für unsere (ukrainische, orthodoxe) Kirche in Deutschland?