"Пир у Симона Фарисея" 1620 г. Питер Пауль Рубенс

Gottesdinst am 25.12.2016

Am 25. Dezember feierten wir unseren letzten (im diesen Jahr) Gottesdienst.
Apostel und Evangelist Lukas lud uns dazu mit einem Gleichnis über dem Gastmahl beim wohlhabenden Herrscher (Lk  14,16-24) ein.

Dies war gute Sitte in Nahen Osten vor zwei tausend Jahren, wenn ein Regionalherrscher eine üppige Mahlzeit für seine Gefolgsleute und regionale Elite spendete. 

Beim Lukas sagten die eingeladenen Gäste jedoch dem wohltätigen Herrscher ab: Sie haben dringende Sachen zu erledigen. Dann schickte der gute Herr seinen Diener in die Stadt, um dortigen einfachen Bewohner zu seinem Gastmahl zu einladen.

Ist das eine symbolische Geschichte, die eine tief-theologische Bedeutung nur für eine kleine Gruppe gutgebildeter Gläubigen hat oder ist dieses Gleichnis auch für breite Masse den Kirchenbesucher geeignet?

Antwort auf diese Frage könnten wir beim unseren Gottesdienst bekommen. Wozu auch wir (wie die Lukanischen Israeliten) herzlich eingeladen wurden. Dabei ließen wir alle unseren Lasten und Bedrängnisse vor Kirchentür abladen, eine Beichte für unsere Vergehen ablegen und sich vor dem Herren herzlich für seine Güte an uns im diesen Jahr bedenken.